Abschlussbericht vierter „Convoy of Hope – Wings on Wheels“

02.03.2016 10:08

von Frank Franke

 

2. März 2016

 

Der vierte “Convoy of Hope” hat seine Ziele in Gaziantep und Kilis erreicht. Das war gar nicht so leicht und lief doch viel besser, als wir uns vorher ausgemalt hatten. Das eigentliche Ziel nennen wir aus Sicherheitsgründen hier zum ersten Mal. Unsere LKW sind entladen, die beiden Krankenwagen auf dem Weg zu ihrem so wichtigen Einsatzort. Die Teammitglieder sind inzwischen wieder zu Hause, oder wie der Unimog, noch auf dem Weg dorthin.

 

Bei der Entladung unserer LKW in Kilis hatten wir die Möglichkeit mit den beiden leitenden Ärzten des International Medical Corps vor Ort zu sprechen. Dabei wurde uns noch einmal klar, wie wichtig unsere gemeinsame Aktion gewesen ist. Da die Bombardements in Nordsyrien, insbesondere in Aleppo, wie auch in Idlib enorm zugenommen haben, werden die beiden Ambulanzen eine sehr große Rolle spielen. Am 25. Dezember 2015 und auch noch einmal vor etwa 14 Tagen, wurden Krankenhäuser in Nordsyrien gezielt bombardiert. Dabei waren sehr viele Opfer zu beklagen, allein die Zahl der Verletzten betrug jeweils zwischen sechs- und achthundert. Die Ärzte erzählten uns, dass beim Transport der Verletzten rund 60 Prozent überleben könnten, wenn es einen professionellen Krankentransport gäbe. Bisher werden auch Schwerverletzte zum Teil auf offenen Pick-Ups, oder in privaten PKW transportiert.

 

LOG / Wings of Help bedankt sich bei allen Partnern, die in außergewöhnlicher Weise dazu beigetragen haben den vierten Convoy of Hope – Wings on Wheels möglich zu machen.

 

Die schreckliche Situation für Millionen von Menschen stellt die größte Herausforderung für humanitäre Hilfe nach dem 2. Weltkrieg dar. Der Convoy of Hope – Wings on Wheels soll auch ein Appell an alle sein, die diese Hilfe als eine Herausforderung sehen, Menschen in größter Not zu helfen.

 

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