Weltflüchtlingstag 2016

20.06.2016 11:43

 

Weltflüchtlingstag 2016

 

60 Millionen Menschen, 60 Millionen Schicksale. Verängstigt, gejagt meist nicht willkommen.

Über die Hälfte der Menschen sind Kinder, alle mit verlorener Vergangenheit und höchst ungewisser Zukunft.

60 Millionen, eine kaum begreifbare, schreckliche Zahl. Und doch ist dies die größte Herausforderung für die Vereinten Nationen seit ihrem Bestehen. Ihre Bewältigung wird immer schwieriger, da die Mittel dazu immer rarer werden. Mit Hilfe für Menschen in größter Not glaubt man wohl keine Wählerstimmen zu gewinnen. 

Nach dem Fall der Stadt Falludscha im Irak sind allein in den letzten drei Tagen rund 80 000 Menschen auf der Flucht. Ihre Lage ist katastrophal, die Regierung zeigt sich desinteressiert. Keine Zelte, keine sanitären Anlagen, eine unglaubliche Hitze. Die Menschen versuchen im Freien zu überleben.

Die Organisation Ärzte ohne Grenzen hat ihren eigenen Schluss aus dem Versagen Europas gezogen und nimmt inzwischen keine öffentlichen Gelder mehr an. Ablassbriefe haben auch schon in früherer Zeit der Geschichte Erfolg vermissen lassen.

In der schwer begreifbaren Anzahl der Flüchtlinge liegt auch Ihre Distanz zum Verstehen. Verbirgt sie doch die einzelnen verzweifelten Schicksale, der Menschen, die wir in den letzten Jahre immer wieder getroffen haben.

Shina, die kleine 9 Jahr alte Syrerin aus Aleppo, mit ihren auf der Flucht selbst gemalten Bildern.Ihr Versuch Ängste und Verzweiflungzu verarbeiten. Der alte Mann aus Idlib, den wir im türkischen Lager Suruc in der Nähe von Kobane getroffen haben. Am Ende seines Lebens angekommen, hatte er alles verloren, war jetzt auf der Suche nach seinen Kindern. Seine nicht enden wollenden Tränen waren eine einzige Anklage gegen das totale Versagen der Politik, der Unfähigkeit der Menschen Frieden zu halten, Humanität zu leben.

Weltflüchtlingstag 2016:das ist die Bankrott-Erklärung Europas, die Schande eines zerfallenden, guten Traums. Der Versuch Probleme zu lösen indem man sie einfach negiert, ist ein gefährlicher Weg.

Dies alles wird eines Tages Denjenigen in Rechnung gestellt, die versagt haben und unfähig waren menschlich zu reagieren.

Luftfahrt ohne Grenzen e.V. wird sich dadurch nicht entmutigen lassen und steht zu seiner Verpflichtung Menschen in größter zu helfen.

Bitte unterstützen Sie uns dabei!

 

Spendenkonto:

Frankfurter Sparkasse

IBAN: DE84 5005 0201 0200 33 22 44

BIC: Heladef1822

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zurück

Pressekontakt

Wings Of Help -
Luftfahrt ohne Grenzen e. V.

Ihre Ansprechpartnerin:
Marie-Luise Thüne

Telefon: +49 (0)69 690 290 40
Mobil: +49 (0)172 6403480

Cargo City Süd - Geb. 501c
60549 Frankfurt am Main - Flughafen

E-Mail: info@luftfahrtohnegrenzen.de
Internet: www.luftfahrtohnegrenzen.de

 

Unser Spendenkonto

Konto: 200 33 22 44
BLZ: 500 502 01
Frankfurter Sparkasse
IBAN: DE 84 500 502 01 0 200 33 22 44
SWIFT: HELADEF 1822

 

Medien Service

Luftfahrt ohne Grenzen unterstützt Medien bei ihrer wichtigen Aufgabe, verlässliche Nachrichten zu sammeln und Zusammenhänge richtig einzuordnen.

Wir stellen Medienvertretern gerne die folgenden Materialien zur Verfügung:

  • umfangreiches Bildmaterial

  • Interviewpartner in Deutschland und im Krisengebiet vor Ort

  • O-Ton-Services

  • Videomaterial 

Unsere Partner

11