Aktuelle Hilfsmissionen

Luftfahrt ohne Grenzen – Wings of Help ist aktuell im Einsatz:

Hilfe für die Kinder von Mosul

Nach rund zwei Jahren eines verlustreichen, heftigen Kampfes wurde gestern die Stadt Mosul von dem Terror-Regime des IS befreit. In den letzten Monaten hatte sich dieser Kampf immer weiter verschärft und es standen für die Zivilbevölkerung kaum noch Nahrungsmittel zur Verfügung.

Nach Aussage der Vereinten Nationen sind seit vergangenem Oktober mehr als 900.000 Menschen aus der Stadt geflohen. Die Verwüstungen in Mosul sind kaum vorstellbar. Eine Infrastruktur existiert nicht mehr. Besonders gelitten haben dabei die Kinder Mosuls, deren Hunger in den letzten Wochen in Ermangelung von Nahrungsmitteln mit gekochtem Gras und später sogar mit geschnittener Pappe gestillt wurde. Ein großer Teil der Zivilbevölkerung ist in die Lager um Mosul geflohen. Auf Grund der großen Zahl sind Kindernahrungsmittel nahezu nicht vorhanden.

Luftfahrt ohne Grenzen und seine Partner haben daher heute mehrere hundert Europaletten Kindernahrung per Flugzeug nach Erbil geschickt. Der Oberbürgermeister der Stadt Erbil, Herr Nihad Latif Qoja sagte dazu: „Diese Hilfe aus Deutschland ist für uns von größter Bedeutung. Die riesige Zahl der Flüchtlinge kann von der Region Kurdistan nicht alleine bewältigt werden. Luftfahrt ohne Grenzen hat sich in den letzten Jahren als kompetenter und zuverlässiger Partner erwiesen. Wir brauchen diese Hilfe und wir brauchen sie vor allem jetzt.“ Erbils Oberbürgermeister wird den Transport zusammen mit einem Vertreter von Luftfahrt ohne Grenzen begleiten und die Güter in den Lagern übergeben.

 

Hilfe für Flüchtlinge in Griechenland

Der eisige Winter hat Europa fest im Griff. Selbst in Regionen, in denen Schnee eine absolute Seltenheit ist, leiden Menschen unter der großen Kälte. Ganz besonders davon betroffen sind Flüchtlinge und Obdachlose in Griechenland und im Verlauf der Balkanroute in Serbien und Bulgarien. Für sie besteht inzwischen absolute Lebensgefahr. Zahlreichen Menschen hat die Kälte bereits das Leben gekostet.

Die Verantwortung dafür wird hin- und hergeschoben, die EU macht Griechenland und die jeweiligen Länder für die Missstände verantwortlich. Es bleibt völlig unverständlich, warum die zahlreichen Warnungen vor dem Winter offensichtlich völlig missachtet wurden. Wie kann es möglich sein, dass Menschen, die auf der Flucht vor Krieg, Hunger und Vertreibung sind, so im Stich gelassen werden?

Luftfahrt ohne Grenzen/Wings of Help will hier nicht untätig bleiben und startet Ende des Monats erneut einen weiteren großen Hilfstransport. Dies ist bereits der sechste Hilfskonvoi mit dringend benötigten Hilfsgütern, wie Medikamente, Winterkleidung, Decken und Lebensmittel in diese Region.

 

Eine neue Prothese für San Myo

Gestern ist San Myo aus Myanmar in Bangkok angekommen. San Myo lebt in einer kleinen Bambushütte am Irrawaddy-Fluss in der Nähe von Yangon. Ihm fehlt von Geburt an der linke Unterschenkel. Er war schon einmal 2012 als Zwölfjähriger in Deutschland und hat mit Hilfe der Otto-Bock Stiftung eine Prothese bekommen. Vor-her hatte er als Ersatz ein schlichtes Wasserrohr, mit dem es ihm sogar gelungen ist Fußball zu spielen.

Seit seiner ersten Versorgung ist San Myo gewachsen, er ist jetzt knapp 16 Jahre alt und die Prothese ist inzwischen zehn Zentimeter zu kurz. Er und seine Familie leben in bitterer Armut von etwa einem Dollar pro Tag.

Am Frankfurter Flughafen wartet heute seine Gastfamilie Diedrich auf ihn, die ihn schon bei seinem ersten Besuch ins Herz geschlossen hat. San Myo hat große Träume, er interessiert sich für Computer und freut sich riesig auf Deutschland. Das Team von Luftfahrt ohne Grenzen, seine Gastfamilie und die Mitarbeiter der Otto-Bock Stiftung werden ihn zu einem Weg in ein neues Leben verhelfen.

 

Hilfe für Flüchtlinge in Thessaloniki

Ana und ihre fünf Kinder Im Rahmen des siebten Hilfstransports von Luftfahrt ohne Grenzen e. V. für Flüchtlinge in Griechenland, wird sich bei der Rückkehr des LOG-Teams am Montag, dem 6. Februar 2017 am Frankfurter Flughafen eine lange Geschichte in ein positives Ende verwandeln. Mit dem Team kommen Ana und ihre fünf kleinen Kinder am Frankfurter Flughafen an. Die Familie der jungen Frau stammt aus dem Bürgerkriegsland Syrien und war auf ihrer Flucht in Griechenland gestrandet. Darauf folgte ein monatelanger Aufenthalt in Flüchtlingslagern. Bereits vor etwa einem halben Jahr bekam ihr Mann überraschend die Möglichkeit nach Deutschland weiterzureisen.

Gemeinsam mit der Oma der Familie versuchte Ana die schwierige Situation ihres Aufenthaltes zu meistern. Im November 2016 bekam nun plötzlich auch die Oma die Genehmigung nach Deutschland auszureisen. Nun war die junge Mutter mit ihren fünf Kindern alleine. Ihr Glück dabei war, dass sie Bleibe im Projekt „Elpida Home“ in Thessaloniki fand. Trotzdem blieb ihre Situation zusammen mit ihren fünf kleinen Kindern schwierig. Mit Hilfe und Unterstützung aus Deutschland wendete sich ihr Schicksal im Januar 2017 zum Guten. Ana erhielt die Genehmigung zur Ausreise und kommt mit ihren Kindern in Begleitung des LOG-Teams zu ihrer Familie. Die Frankfurter Hilfsorganisation Luftfahrt ohne Grenzen e. V. wird die Familie am Montag zusammenführen.

 

Erdbeben in Nepal – allein eine Million Kinder betroffen Luftfahrt ohne Grenzen/Wings of Help hilft Opfern der Katastrophe

Luftfahrt ohne Grenzen / Wings of Help (LOG) wird den Menschen in Nepal helfen. Ein Hilfsflug mit dringend benötigten Hilfsgütern, wie Zelten, Decken, Küchensets und vielem mehr wird zurzeit zusammengestellt. Sobald die Infrastruktur vor Ort es zulässt, wird die Maschine starten.

Der General- und Honorarkonsul von Nepal, sagte bei seinem heutigenBesuch in der Zentrale von LOG: „Das Generalkonsulat von Nepal in Frankfurt bündelt seine Aktivitäten über die in Frankfurt ansässige Hilfsorganisation Luftfahrt ohne Grenzen. Ich betone, dass Hilfe nur dann gewährleistet ist, wenn sichergestellt wird, dass diese Hilfe auch dort ankommt, wo sie benötigt wird. Daher werden wir gemeinsam mit Luftfahrt ohne Grenzen Hilfe für Nepal leisten.“

 

Türkei/Syrien

Seit August 2012 ist LOG im Einsatz für die syrischen Flüchtlinge im türkisch-syrischen Grenzgebiet. Dabei handelt es sich um den größten humanitären Einsatz der UNO seit ihrem Bestehen. LOG hat seit August 2012 bereits vier Vollcharter-Frachtflugzeuge mit insgesamt 200 Tonnen dringend benötigter Hilfsgüter ins Krisengebiet geschickt.
LOG wird seine Hilfe solange wie nötig fortsetzen.


Rumänien

Hilfe für mangelernährte und behinderte Kinder. Seit 2009 betreut LOG verschiedene Projekte in Timisoara und Sibiu. Circa 30 Sattelzüge mit Hilfsgütern wurden bisher ins Land geschickt.


Nord Irak

Luftfahrt ohne Grenzen / Wings of Help (LOG) hat diesen Transport im Nachhinein dem englischen NGO-Mitarbeiter David Haines gewidmet. Die Organisation ist bestürzt über das tragische Ende eines hoch engagierten NGO-Helfers, der seine ganze Kraft Menschen in Not gewidmet hatte und ist in Gedanken bei der Familie von David Haines.


Bosnien und Herzegowina, Serbien und Kroatien

Für die schwer von der Flut betroffenen Menschen schickt Luftfahrt ohne Grenzen e.V. (LOG) / Wings of Help heute den zweiten Teil eines aus 10 schweren Sattelzügen bestehenden LKW-Konvois in das Flutgebiet, unter anderem in die Städte Doboj und Maglaj. Der erste Teil des Hilfskonvois hat Frankfurt am 30.05.2014 verlassen. Die Hilfsgüter wurden inzwischen in den Flutgebieten verteilt.


Haiti

Nachdem es bereits in den vergangenen Jahren zu einem verheerenden Ausbruch der Cholera in Haiti gekommen war, verbreitet sich die Seuche inzwischen wieder unkontrolliert. Mehr als 800.000 Menschen sind bereits erkrankt, zwischen 8.000 und 15.000, nach Schätzungen des International Medical Corps, daran gestorben.

 

 

Und noch mehr

Zu den Einzelprojekten gehört auch medizinische Hilfe, zum Beispiel für taubblinde Kinder in Rumänien und Russland.

Luftfahrt ohne Grenzen / Wings of Help unterstützt andere Hilfsorganisationen in Fragen der Logistik.

Alle Einsätze von Luftfahrt ohne Grenzen / Wings of Help werden vor Ort dokumentiert und dabei sichergestellt, dass die Hilfsgüter in die richtigen Hände kommen.

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